Die Kunst, Recht zu behalten: In achtunddreißig Kunstgriffen by Arthur Schopenhauer

By Arthur Schopenhauer

Die Kunst, recht zu behalten. In achtunddreißig Kunstgriffen dar - Schopenhauer, Arthur - Anaconda Verlag

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Die Dialektik ist som it eine Methode, jedes mö gli che Argument treffend zu dis ku tie ren , ind em man von an­ . erkannten Meinungen (endoxa) ausgeh t - das hei ßt von . • w 1 02 I glaubwürdigen, wahrscheinlichen Sätzen, die allge­ •nein geteilt werden oder zumindest von den meisten oder aber von den Weisen und unter diesen von allen bzw. von den Anerkanntesten -, und zwar mit dem Ziel, eine These zu verteidigen oder durch den Aufweis ihrer Widersprüchlichkeit umzustoßen (Topik, I , I , r'oo a 1 - 20).

Schopenhauer und die Dialektik von Franeo Volpi • I. Welche Dialektik ? Organ der natürlichen Boshaftigkeit des Menschen, unverzichtbares Instrument, um Diskussionen erfol g­ reich zu führen und auf diese Weise dem Hang zur Rechthaberei nachzukommen, mithin der Wille, Recht zu behalten, gleichviel ob man im Recht ist oder nicht ­ dies und nichts anderes ist für Schopenhauer Diale ktik . Daher die Spezifikation in der Überschrift seines kleinen Traktats: E ristische Dialektik. Denn das grie­ chische Wort erizein bedeutet »Streiten«, »Streitgesprä­ che führen«.

Während man allerdings im Alltag die Dialektik ohne jegliche Methode praktiziert, tut es der echte Dialektiker mittels einer besonderen Ar­ gumentationstechnik, die er speziell eingeübt hat (So­ phistische Widerlegungen, 1 1 , 1 72 a 2 3 - 3 6). Aristoteles rühmt sich seinerseits, die erste Abhandlung über die Methoden der erfolgreichen Argumentation überhaupt verfaßt zu haben (Sophistische Widerlegungen, 34, 1 8 3 b 1 6- 1 84 b 7) , während in anderen Wissensgebieten, zum Beispiel in der Rhetorik, bereits einschlägige Handbücher vorlagen .

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