Klinik Parasitärer Erkrankungen: Askariden, Oxyuren, by Prof. Dr. René Schubert, Dr. Herbert Fischer (auth.)

By Prof. Dr. René Schubert, Dr. Herbert Fischer (auth.)

Die Kenntnis der Wurmkrankheiten ist mit dem Nachlassen der Wurmseuche keineswegs nebensächlich oder gar überflüssig geworden. Haben doch die aus­ gedehnten klinischen Erfahrungen aus der Zeit des Krieges und der ersten Jahre danach gezeigt, welche Ausdehnung der Wurmbefall erreichen und welch schwere Krankheitsbilder er auslösen kann. Gefahr droht aber jedem Wurmträger, unab­ hängig von der augenblicklichen epidemiologischen Verbreitung der Wurmseuche, und die Erkennung des Befalls und besonders seiner Komplikationen wird um so schwieriger, je seltener der einzelne Arzt derartige Infektionen zu Gesicht be­ kommt. Von der Erfahrung und von den Kenntnissen des zuerst gerufenen Arztes allein hängt aber oft das Schicksal des Kranken ab. Deshalb legt die Darstellung ganz besonders großen Wert auf die Schilderung der klinischen Erscheinungsbil­ der unter Hervorkehrung der Hautveränderungen, die, wenn sie auch nicht immer eine Blickdiagnose erlauben, dem Kundigen doch oft entscheidende diagnostische Hinweise geben können. Sie will dem jüngeren Kollegen die Erfahrung ersetzen, die er sich bei dem augenblicklichen Stande der Wurmverseuchung nicht mehr selbst am Krankenbett erwerben kann, und darüber hinaus ein Ratgeber bei den mannigfaltigen differentialdiagnostischen ärztlichen Erwägungen im Einzelfall sein. Diesem Bestreben konnte eine lückenlose zoologische Beschreibung aller im Menschen parasitierender, in unseren Breiten aber nicht vorkommender Wurm­ arten, deren es eine große Anzahl gibt, nicht dienlich sein, und deshalb sei für Fragestellungen, die über das zum klinischen Verständnis Notwendige hinaus­ gehen, auf diese Spezialliteratur verwiesen.

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Materialbedarfsplanung bei variantenreicher Produktion: by Gerhard Hinterberger

By Gerhard Hinterberger

Die zunehmende Individualisierung von Kundenwünschen zwingt zahlreiche Unternehmen zu einer variantenreichen Produktion. Um trotz der geforderten Variantenvielfalt kurze Lieferzeiten bei akzeptablen Lagerkosten gewährleisten zu können, werden oft die Endprodukte aus vorgefertigten Produktkomponenten nach den Kundenwünschen montiert. Bei dieser kundenauftragsbezogenen Montage (assemble-to-order) ist die Bestimmung des Planbedarfs an vorzufertigenden Komponenten eine zentrale Entscheidung.

Gerhard Hinterberger zeigt, dass die fabric specifications making plans (MRP)-Logik heutiger PPS-Systeme diese Entscheidung nur sehr mangelhaft unterstützt und zu einer ungünstigen Verteilung von Sicherheitsbeständen führt. Der Autor entwickelt sto-cha-stische Optimierungsmodelle, die eine bessere Entscheidungsunterstützung liefern und ohne größere Eingriffe in PPS-Systeme integriert werden können. Er erarbeitet Heuristiken für die Lösung der Optimierungsmodelle und misst deren Leistungsfähigkeit in zahlreichen Simulationsexperimenten anhand von realen Betriebsdaten.

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Die Reichsfinanzgesetzgebung von 1913 by Wilhelm Gerloff

By Wilhelm Gerloff

Wenn die vorliegende Abhandlung es wagt, auch auBerhalb des Leserkreises der Annalen fiir soziale Politik und Gesetz gebung, in welchen sie zuerst erschien, Interessenten zu werben, so magazine der Beweggrund allein in der Bedeutung der Sache, der sie gewidmet ist, erblickt werden. Die Beschaffung der Deckung fiir die groBe Wehrvorlage von 1913, die dem ersten Schatz sekretar des Reiches, der aus der Finanzverwaltung selbst hervor gegangen struggle, in so iiberraschender Weise gelang, bildet einen Markstein in der Finanzpolitik des DeutBchen Reichel. Die Be deutung dieses jiingsten und groaten Finanzgesetzgebungswerkes liegt nicht nur in der Tatsache, daB es erstmalig gelungen ist, den Bedarf fiir eine Heeresvorlage (zudem der umfangreichsten, die dem Reichstag je vorgelegen hat) von der Volksvertretung glatt bewilligt zu erhalten, sondern mehr noch in den Deckungswegen, die die politische Entwicklung, dieses Wort im weitestenSinne verstanden, allem Anscheine nach tiefgehend beein1lu8sen wird. Mit diesem Hinweis solI jedoch die nachfolgende Abhand lung nicht gerechtfertigt werden; denn in ihr wird die finanzwirt schaftliche Seite der Deckungsvorlage mehr zu ihrem Rechte kommen, als die politische. Die neuen Finanzgesetze bieten so viel Eigenartiges, daB aus ihnen, wie aus allen bedeutenden Gesetzgebungswerken, auch die Theorie lernen kann. Die Kritik wird darum nicht zu kurz kommen. Daneben soll nachdriicklich darauf hingewiesen werden, daB aus den verabschiedeten Finanzvorlagen - mancher wiirde viel leioht lieber Wehrvorlage sagen - neue Finanzbediirfnisse er wachsen werden, die bald zu neuen groBen Anspriichen an Steuer zahler und Geldmarkt f\ihren miissen.

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